
Dies war zu Beginn, als Wegbereiter für einen Neuanfang gedacht. Doch so, wie sich die Titel der drei zusammenhängenden Bücher ergaben, wird nun auch mir klar: Es ist tatsächlich ein Abschied. Ein Abschied von einer Sicht auf die Welt, wie ich sie mir jahrzehntelang selbst vorgaukeln musste, um den Aufwand des „durchstehens“ betreiben zu können. Es ist ein Abschied von meiner Familie, der ich mich zugehörig gefühlt hatte, doch gegenüber deren Ignoranz mir gegenüber, ich mein Leben nicht aufwenden möchte. Wie es das eingespielte System unter anderem von uns abverlangt, kommunizieren wir zwar mehr, entfremden uns aber gleichzeitig voneinander. Durch die Bank, wie es hierzulande so schön heißt. Doch dieser Abschied schließt zwar die Tür, nicht aber das Schloss. Es hat nichts mit Hoffnung zu tun, sondern vielmehr mit Erfahrung, dass dieser Abschied sich in dieser Form gestalten wird. Bitterkeit kommt jetzt keine auf, oder hinzu, und war auch nie treibende Kraft. Doch Kraft, die Konsequenz unserer eigenen persönlichen – positiven, wie negativen – Energie, ist kostbar geworden. War es wahrscheinlich immer gewesen. Daher leite ich diese nun, oder mittlerweile, in Kanäle und Beziehungen, die davon profitieren – im positiven Sinn. Danke. Es war eine interessante Zeit gewesen. Möge Freude und Frieden zum Begleiter werden.

Zusammenfassung: „The Long Way Is Short – Was mich in den Wahnsinn trieb“
Autor: Thomas S. Genre: Autobiografie / Reflektion (Psychologie, Trauma, Gesellschaftskritik)
In seiner schonungslos ehrlichen Autobiografie „The Long Way Is Short – Was mich in den Wahnsinn trieb“ entführt Thomas S. den Leser in ein Leben, das von familiären Traumata, psychischen Krisen und der beharrlichen Suche nach Heilung geprägt ist.
Mit einem direkten, emotionalen und manchmal ironisch bis sarkastischen Stil verbindet Thomas persönliche Schicksalsschläge mit gesellschaftskritischen Reflexionen über Medizin, Psychologie und menschliche Natur. Philosophische Fragen nach Schicksal, höherer Macht und der Grenze zwischen Gut und Böse durchziehen die Erzählung.
Ein berührendes, zum Nachdenken anregendes Werk für Leserinnen und Leser, die sich für psychologische Tiefe, Traumaverarbeitung und ehrliche Lebensgeschichten interessieren.
Zielgruppe: Leserinnen und Leser von Biografien mit psychologischem Tiefgang
Besonderheit: Ungefilterter Einblick in das deutsche Psychiatriesystem und die langfristigen Folgen von schweren Kindheitstraumata.


